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Nicht Filme verändern die Welt, aber vielleicht die Menschen, die sie sehen.

Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom.

Mit Stromwechselparty!

Datum: Montag, 7. April 2014

Uhrzeit: 19:00

Dieser Dokumentarfilm der ‚Initiative Strahlendes Klima‘ begibt sich auf die Spuren der Kernkraft und führt nach Australien, wo der Global Player BHP Billiton die Uranmine Olympic Dam betreibt. Das Riesenland hat die weltweit größten Uranvorkommen und ist anschauliches Beispiel dafür, woher das Uran kommt, wo es hingeht und was davon übrig bleibt. Während der mehr als 2-jährigen Recherchen haben die Filmemacher sich eingehend mit dem Schwermetall Uran beschäftigt. Das Ergebnis macht deutlich, dass Atomstrom weder sauber noch billig ist, sondern schon bei der Urangewinnung eine tödliche Spur hinterlässt. Indigene Anwohner erzählen, welche Auswirkungen die Mine auf ihr Lebensumfeld hat. Auf der anderen Erdhalbkugel untersucht ein Wissenschaftler die Radioaktivität von Atomanlagen und Urantransporten und erklärt, welche Schäden Radioaktivität im Körper anrichten kann.

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es eine Stromwechselparty. Dabei kann man sich von einem fachkundigen Vertreter der Verbraucherzentrale beraten lassen, wie jeder einzelne zur Energiewende beitragen kann, z.B. durch einen Wechsel des Stromanbieters. Wer schon länger darüber nachdenkt, hier ist die Gelegenheit! Für eine Beratung bringt man am besten die letzte Stromrechnung mit. Der Eintritt ist frei.

Mit Dipl.-Geophys. Andreas Henning

Datum : Dienstag, 25. März 2014

Uhrzeit: 18.00 – 19.30 Uhr

Ihre Heizung ist veraltet und verbraucht mehr Energie als nötig? Gleichzeitig steigen die Energiepreise, die Preisentwicklung ist kaum mehr vorhersehbar. Und Umweltschäden durch unseren hohen Energieverbrauch werden auch immer deutlicher.

Denken auch Sie in dieser Situation über einen Austausch Ihrer Heizungsanlage nach? Dann sollten Sie sorgfältig abwägen, denn der Markt an Heizungssystemen ist sehr vielfältig: Wärmepumpe, Gas- und Öl-Brennwertheizung, Holzpellet-Heizung. Hinzu kommen die verschiedenen Möglichkeiten, Erneuerbare Energien einzubinden, wie z. B. Solarthermie als Heizungsunterstützung. Auch tun sich immer wieder neue Förderprogramme auf.

Um Ihnen bei Informationssuche und Entscheidungsfindung zu helfen, berät Dipl. Geophys. Andreas Henning Sie zu Ihren Fragen. Behandelt werden u. a. folgende Aspekte, die beim Heizungsaustausch bedacht werden sollten: Welchen Wärmebedarf habe ich zukünftig? Wie entwickelt sich die Haushaltsgröße? Welche anderen baulichen Maßnahmen plane ich? Kommt ein Energieträgerwechsel in Frage? Will ich meine Heizung mit Erneuerbaren Energien kombinieren? Welche Finanzierungshilfen und Fördermöglichkeiten bieten sich mir?

Nach einem einführenden Vortrag haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu Ihrer spezifischen Heiz- und Gebäudesituation zu stellen. Abschließend gibt es Gelegenheit, konkrete Schritte zu planen.

Die Teilnahme am Informationsabend ist kostenlos. Bei Fragen können Sie uns telefonisch unter 3979 8669 oder per email unter kontaktieren.

Mikro-KWK-Anlagen und Gaswärmepumpen für den Hausgebrauch.

Mit Dipl.-Ing. Otto Berthold

Datum: Mittwoch, 19. März 2014

Uhrzeit: 17:30 Uhr

Die Raumwärme ist der größte Energieverbrauch im Haushalt – hier liegt also das größte Einspar-potential. Welche Möglichkeiten bieten neue Technologien für Ein- & Zwei-Familienhäuser? Am 19. März wird Dipl.-Ing. Otto Berthold zwei Prinzipien vorstellen und dabei auf gasbasierte Antriebsvarianten eingehen. Und nicht nur das: Anhand von Demonstrationsgeräten können Besucher die Funktionsweise vor Ort nachvollziehen.

Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt Strom und Wärme gleichzeitig. Bei der konventionellen Stromerzeugung in zentralen Kraftwerken geht entstehende Wärme vielfach als Abwärme verloren. Nur etwa 40 Prozent der Energie werden in Strom umgewandelt und tatsächlich genutzt. Der Wirkungsgrad der Kraft-Wärme-Kopplung ist mehr als doppelt so hoch: 90 Prozent der Energie, mit der so ein Mini-Kraftwerk betrieben wird, kommt umgewandelt als Wärme und Strom wieder heraus, und zwar da, wo sie gebraucht werden. Nicht selbst genutzter Strom wird eingespeist und vergütet. Durch die Nutzung der Abwärme aus der Stromerzeugung werden Primärenergie gespart und CO2-Ausstoss gesenkt, weswegen Kraft-Wärme-Kopplung auch staatlich gefördert wird. Der Referent stellt uns gasbetriebene Mikro-KWK-Anlagen vor, die sich auch für die Versorgung von Einfamilienhäusern eignen.

Die Wärmepumpe nutzt vorhandene Umweltwärme aus Sonne, Luft, Wasser oder Erde. Sie benötigt Energie zum Antrieb des Verdichters, der den Kältekreislauf in Betrieb hält. Auf diesem Weg entzieht die Wärmepumpe der Umwelt Energie und führt sie Ihrem Heizsystem zu. An diesem Abend werden Gas-Wärmepumpen präsentiert, deren Antrieb nicht mit Strom, sondern mit Gas funktioniert.

Dipl.-Ing. Otto Berthold ist Referent für innovative Projekte bei der GASAG. Die Veranstaltung richtet sich an Hausbesitzer, Planer und Handwerker. Im Anschluss können Fragen gestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Der Eintritt ist frei. Bei Fragen können Sie uns telefonisch unter 3979 8669 oder per email unter kontaktieren.

Praxistipps für Hofbegrünung und Regenwassernutzung

Mit Dipl.-Ing. Irene Fiedler, Landschaftsarchitektin

Datum: Mittwoch, 12. März

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Auch europäische Städte sind von Klimaveränderungen betroffen. Bauliche Maßnahmen wie Neuversiegelung und Verdichtung gehen oft mit einer Verringerung von Vegetationsflächen einher und wirken verstärkend auf bereits in Gang gekommene klimatische Veränderungen.

In unserer Veranstaltung wird gezeigt, wie jeder vor seiner Haustür zur Vorsorge beitragen kann und gleichzeitig sein Wohnumfeld bereichert. Die Expertin für Stadtgrün Irene Fiedler veranschaulicht anhand von Spandauer Beispielen, wie schon kleine Maßnahmen, die weder teuer sind noch viel Aufwand bedeuten, ein Beitrag zum lokalen Klimaschutz sein können.

Schwerpunkte sind Beispiele für die Hof-, Dach- und Wandbegrünung sowie der Umgang mit Regenwasser. Anhand von anschaulichen Fotos erläutert Frau Fiedler die verschiedenen Schritte von der Entsiegelung über die Planung von Beeten und Vegetationsflächen, die Wahl der richtigen Pflanzen für den Standort hin zur Auswahl geeigneter Bodenbeläge für die Anlage von Terrassen und Wegen. Es gibt auch Tipps, wie man Fassaden begrünt und Sichtschutz bzw. Einfriedungen mit Pflanzen schafft.

Frau Dipl.-Ing Irene Fiedler ist Landschaftsarchitektin und hat für Spandau die Broschüre ‚Aktion Grüner Daumen‘ erarbeitet. Wie immer geht es auch bei diesem Klima Klub darum, sich über regionale Handlungsansätze informieren und austauschen zu können, nach dem Motto ‚Wandel durch Handeln‘. Der praktische Bezug und Anregungen zum Selbermachen stehen im Vordergrund. Der Eintritt ist frei.

Rückfragen telefonisch unter 030-3979 8669 oder per email an .

Besichtigung des BMW Werks Berlin inkl. Besuch der eLounge

Datum: Donnerstag, 6. März 2014

Uhrzeit: 19.00 Uhr      

Ort: BMW Werk Berlin, CommCenter, Tor 1,

Am Juliusturm 14-38, 13599 Berlin

Unter dem Motto ‚Lassen Sie sich elektrisieren‘ bietet die KlimaWerkstatt Spandau zusammen mit der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V. eine Sonderführung an, die exklusive Einblicke in die Welt der Elektromobilität von BMW Motorrad ermöglicht. Das BMW Werk blickt auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurück und ist ein traditionsreicher, international agierender Produktionsstandort in Spandau. Im Schwerpunkt Elektro-Mobilität kommen innovative Umwelt-Technologien zum Einsatz, von denen wir alle uns Energieeinsparungen und Umweltentlastungen versprechen. In der eLounge können Sie sich anhand interaktiver Exponate über grundlegende Fragen der Elektro-Mobilität informieren, zum Beispiel wie funktioniert der elektrische Antrieb? Im Mittelpunkt der Besichtigung steht der elektrisch angetriebene Scooter ‚C evolution‘. Funktionsweise, Alltagstauglichkeit und Besonderheiten des Elektro-Scooters werden am Objekt veranschaulicht.

Anmeldung erforderlich bis zum 28. Februar, per email unter oder telefonisch unter 030-3979 8669. Mitzubringen ist ein gültiger Personalausweis. Der Eintritt ist frei.