Information

Regionale Nahrungsproduktion und Direktvertrieb von frischen Lebensmitteln im Bezirk stärken.

Regionalmarkt LMP

Datum: Dienstag, 23. Juni 2015

Uhrzeit: 17 – 19 Uhr

Ort: UBB Umweltbildungszentrum Berlin, Kladower Damm 57,

14089 Berlin

Anbindung: Bus 134 ab Rathaus Spandau
Landwirtschaftliche Flächen, öffentliche Grünflächen, Kleingärten, Privatgärten, Gemeinschaftsgärten – überall in Spandau gibt es Flächen, auf denen Lebensmittel produziert werden oder werden könnten. Gleichzeitig übersteigt in Spandau die Nachfrage nach regionalen, biologischen und gesunden Produkten momentan aber das Angebot. Wie kann die lokale Lebensmittelproduktion gefördert werden – und wie können die Produkte dann direkt in Spandau wieder vermarktet werden?
Das Projekt „LebensMittelPunkt" knüpft genau dort an: der „LebensMittelPunkt" soll ein zentraler Ort für ErzeugerInnen, GärtnerInnen, lokale Ernährungsindustrie und VerbraucherInnen werden – eine Sammelstelle für Lebensmittel, ein Ort für die Weiterverarbeitung und Verteilung von Lebensmitteln sowie eine Zentrale für den Austausch von Saatgut, Arbeitsgeräten oder Wissen. Das stärkt die lokale Wirtschaft, ermöglicht direkten Austausch über Qualität und trägt durch die Verkürzung der Transportwege zur Nachhaltigkeit bei.

 Um die Idee eines LebensMittelPunktes für Spandau zu diskutieren, sind Spandauer ErzeugerInnen, GärtnerInnen, lokale Ernährungswirtschaft und VerbraucherInnen am Dienstag 23. Juni (17-19 Uhr) in das UBB Umweltbildungszentrum Berlin eingeladen. Gemeinsam wollen wir überlegen, wie so ein Ort nützlich sein kann und welche Rahmenbedingungen in Spandau sonst noch geschaffen werden müssen, um die lokale Nahrungsmittelversorgung zu fördern.
Als Anregung können uns verschieden Modelle regionaler Ernährungsstrategien aus anderen Ländern dienen. Denn in Deutschland ist der LebensMittelPunkt Spandau die erste Initiative dieser Art – Spandau kann hier Vorreiter für zukunftsfähige Stadternährung auf Bundesebene werden!

Die Initiative „LebensMittelPunkt" Spandau wird unterstützt von der Klimawerkstatt Spandau,
der AG Stadt & Ernährung, dem INKOTA-netzwerk im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms „Berlin entwickeln – für Eine Welt" und dem Bezirksamt Spandau.
Kooperationspartner für die Veranstaltung ist das Umweltbildungszentrum Berlin.

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