Unser Angebot für Gebäudeeigentümer*innen


Foto: KlimaWerkstatt Spandau

Laut Stromsparinitiative, gibt ein Dreipersonenhaushalt im Einfamilienhaus jährlich im Schnitt zwischen 1.090 und 1.320 Euro für Strom aus. Durch einfache Maßnahmen lässt sich vor allem bei Gebäuden viel Energie und somit Geld sparen.
Mit unserem Beratungsprogramm unterstützen wir Gebäudeeigentümer*innen in der Altstadt Spandau individuell dabei, die besten Maßnahmen zur Energieeinsparung in ihrem Gebäude zu erkennen und umzusetzen. Auch unsere Veranstaltungen zu wichtigen Themen, wie z.B. „Richtig Heizen und Lüften“, „Heizungstausch“ und „Photovoltaik fürs eigene Dach“ informieren über wichtige Schritte zum Energiesparen. Die Beratung findet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale statt und ist für Gebäudeeigentümer*innen in der Altstadt kostenfrei.

 


Bild: Verbraucherzentrale Energieberatung

 

 

Unser Partner: Verbraucherzentrale Berlin

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale ist das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland - und die Verbraucherzentrale Berlin ist seit vielen Jahren der verlässliche Begleiter für Berlinerinnen und Berliner auf dem Weg zu einer energiebewussten Zukunft. Unsere Berater sind Architekten, Ingenieure oder Physiker und beraten zu Themen wie Wärmedämmung, Heiztechnik, erneuerbare Energien und Stromsparen. Neben der persönlichen Beratung in den Beratungsstellen, die über ganz Berlin verteilt sind, bieten wir auch Beratungen direkt in der Wohnung der Ratsuchenden an. Hauptziele sind Klimaschutz und Ressourcenschonung. Hier finden Sie mehr Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale.

 

Energieeinspar- und Effizienzpotentiale im Bereich Gebäudesanierung und Anlagentechnik

Aufbauend auf einer Bestandsanalyse konzentriert sich das Projekt zunächst auf die Gebäude, bei denen ein Sanierungsbedarf an der Hülle (Fassade, Dach, Keller) zu erkennen ist. Für einige ausgewählte Gebäude werden Thermografieaufnahmen mit einer Wärmebildkamera aufgenommen. Diese Aufnahmen und der dazugehörige Ergebnisbericht geben Auskunft über den Zustand der Gebäudehülle. Sie erfahren so ganz konkret, wo energetische Schwachstellen an Ihrem Gebäude bestehen und wo Sie Maßnahmen zur Energie- und Kosteneinsparung sowie zur Vermeidung von Schimmelbefall am besten umsetzen können.
Auch mit einer Modernisierung Ihrer Heizungsanlagen oder dem Wechsel zu einem anderen Energieträger können Sie mit vergleichsweise niedrigem Investitionsaufwand messbare Energie-Einsparungen erzielen und somit Energiekosten sparen. Zu diesen Maßnahmen gehören beispielsweise eine Optimierung des Heizungssystems durch einen hydraulischen Abgleich oder die Erneuerung der Heizungspumpe.
Energiesparende Maßnahmen müssen aber nicht immer viel Geld kosten: Denken Sie zum Beispiel an Ihr Heizverhalten, an richtiges Heizen oder Lüften und nicht zuletzt auch an das Abdichten Ihrer Fenster und Türen.

 

Netzwerklösungen gesucht!

Derzeit werden in der Altstadt Spandau die Gebäude überwiegend einzeln mit Wärme versorgt und nicht blockweise oder mit quartiersbezogenen Lösungen. Die Wärmeversorgung erfolgt überwiegend durch Heizöl (2005 noch über 40 %) und Gas (2005: 50 %) und zu geringen Teilen über Nachtstromspeicherheizung.
Für eine zukunftsfähige und weitgehend CO2-freie Energieversorgung der Altstadt Spandau eignen sich Nahwärmenetze und/oder der Anschluss an die Fernwärme, wenn erneuerbare Energien genutzt werden.
Nahwärmenetze sind aus verschiedenen Gründen eine interessante Lösung, um CO2 einzusparen. Die Übertragung von Wärme zwischen Gebäuden erfolgt nur über kurze Strecken und der Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKW) kann zu einer deutlichen Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen. Ein weiterer Vorteil: Durch die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) können gleichzeitig Strom und Wärme produziert werden. Dadurch wird eine deutlich höhere Effizienz gegenüber der in Deutschland vorherrschenden getrennten Erzeugung von Strom und Wärme erreicht. Weitere CO2-Einsparungen über Nahwärmenetze lassen sich erzielen, wenn solare Anteile eingespeist werden. Eine Kombination aus BHKW und solarer Anlage bietet Vorteile: Denn der Wärmespeicher des Solarsystems kann auch zum Ausgleich von Lastspitzen beim Betrieb des BHKW genutzt werden. Zudem kann die solare Wärme durch das BHKW ersetzt werden, wenn die Sonne nicht scheint.

 

Eine weitere Möglichkeit zur Einsparung von CO2 stellt die Nutzung von Fernwärme dar, vor allem, wenn die Fernwärme über regenerative Energien erzeugt wird.
Wussten Sie schon? Das Forschungsprojekt „Urbane Wärmewende“ untersucht am Beispiel der Stadt Berlin, welche Optionen für eine nachhaltige Wärmeversorgung bestehen.
Bisher wird Wärme in Deutschland überwiegend mit fossilen Brennstoffen erzeugt. Die intelligente Vernetzung von Wärme-, Gas- und Strominfrastrukturen in Städten ist ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Wärmeversorgung in der Praxis. Das Projekt „Urbane Wärmewende“ untersucht dies am Beispiel der Stadt Berlin. Auch hier ist das Thema Fernwärme, die weitgehend CO2-frei werden soll, ein wichtiger Punkt. Mehr Informationen zu dem Projekt finden sie hier.

 

Strom vom eigenen Dach?

Auch Sie als Gebäudeeigentümer können Sonnenenergie zur Erzeugung von Strom (Photovoltaik) und Wärme (Solarthermie) mit einer entsprechenden Anlage auf Ihrem Dach nutzen.
Wir helfen Ihnen dabei! Unter anderem kartieren wir die vorhandenen Solaranlagen und prüfen, welche Dächer unter Einbezug der Regelungen der Erhaltungssatzung für Solaranlagen grundsätzlich geeignet sind und welche Potenziale Ihr Dach bietet.

 

Kontakt:
Angelika Haaser
Bezirksamt Spandau von Berlin,
Leitstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz
Telefon: 030 - 90279-2247
E-Mail:
www.facebook.com/klimawerkstattspandau